Altenburger Land. Zigarettenautomat gesprengt, Hauswand und Auto demoliert. Außerdem lösen Zigarettenkippen fast einen Wohnungsbrand aus.

Zigarettenautomat gesprengt, Hauswand und Auto beschädigt

Unbekannte sprengten am Donnerstagmorgen gegen 3.35 Uhr einen Zigarettenautomaten in der Friedrich-Naumann-Straße in Meuselwitz. Zu allem Überfluss war der Automat an einer Hausfassade angebracht und direkt davor parkte ein Pkw, der durch die Detonation ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Täter entwendeten laut Polizei Münzgeld und Zigaretten in bislang unbekannter Höhe und Stückzahl. Sie entkamen unerkannt. Die Kripo Gera hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach Zeugen: Telefon 0365/ 8234 1465.

Falsch entsorgte Zigarettenkippen lösen in Meuselwitz Wohnungsbrand aus

Aufgrund der starken Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus rückten am Mittwochabend Feuerwehr und Polizei in die Heinrich-Heine-Straße in Meuselwitz aus. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus einer Wohnung im 1. Obergeschoss. Die Feuerwehr entdeckte in der verrauchten Wohnung einen brennenden Müllsack, der umgehend gelöscht wurde. Anschließend sorgte die Feuerwehr für die Belüftung des Hauses, sodass der Rauch abziehen konnte. Zwei Hausbewohner mussten infolge einer Rauchgasintoxikation durch den Rettungsdienst behandelt werden. Die Polizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachtes der fahrlässigen Brandstiftung ein. Erste Ermittlungen ergaben, dass entsorgte Zigarettenkippen den Brand verursacht hatten.

Verkehrsinsel und Grundstücksmauer demoliert - Kraftfahrer muss nun zum Fahreignungstest

Ein Autofahrer überfuhr am frühen Donnerstagmorgen mit seinem Pkw in Werdau erst eine Verkehrsinsel und stieß danach gegen eine Grundstücksmauer. Der 86-jährige Skoda-Fahrer war am Donnerstagmorgen auf der Uferstraße aus Richtung Leubnitz kommend unterwegs. Auf Höhe der Tankstelle überfuhr er eine Verkehrsinsel. Dabei wurden nicht nur Verkehrszeichen und Warnbaken, sondern auch der Unterboden seines Fahrzeugs stark beschädigt. Der Skoda verlor große Mengen Öl, der Fahrer setzte seine Fahrt jedoch zunächst in Richtung Crimmitschau fort. Auf der Crimmitschauer Straße stieß der 86-Jährige kurz hinter der Kreuzung zur Nordbahnhofstraße/Bauvereinsstraße gegen eine Grundstücksmauer. Der Mann zog sich dabei Verletzungen zu und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

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An der Mauer und dem Skoda entstand erheblicher Sachschaden von insgesamt rund 10.000 Euro. Außerdem war das Auto nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Aufgrund des Öls auf der Fahrbahn musste die Uferstraße zwischen Tankstelle und Sternplatz bis etwa 8 Uhr gesperrt werden. Eine Spezialfirma kam zum Einsatz, um das Öl zu entfernen. Zudem beseitigten Feuerwehrleute die umgeknickten Verkehrszeichen. Der Sachschaden an dieser Unfallstelle wurde auf 500 Euro geschätzt. Die Polizeibeamten erstatteten eine Anzeige wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Zudem wurde eine Mitteilung an die Fahrerlaubnisbehörde gefertigt, mit der Empfehlung, die Fahreignung des 86-Jährigen zu überprüfen.