Altenburger Land. Viele Probleme, aber auch Lösungen: Reporterin Kathleen Niendorf über Themen, die im Altenburger Land in dieser Woche wichtig waren.

Beim Rückblick auf die vergangene Woche denke ich mir: Wahnsinn, es ist viel los. Man weiß manchmal gar nicht, wohin man schauen soll, da es so viele verschiedene Themen gleichzeitig gibt.

Junge Menschen im Altenburger Land

Eines der wichtigen Themen in dieser Woche waren junge Menschen. Viele ältere oder erwachsene Leute im Altenburger Land verurteilen die Jugend schnell und schimpfen auf ihr Verhalten oder ihr „Nicht-Benehmen“. Mag auch in einigen Punkten zutreffen, aber Störenfriede gab es auch schon damals. Viele junge Menschen denken um und wissen aber in meinen Augen oft nicht, wohin ihr Weg nun genau geht. Denn es gibt unendlich viele Möglichkeiten und alles ist zu jeder Zeit verfügbar. Wie soll man sich da entscheiden? Und diese schiere Flut an Möglichkeiten gab es nun einfach mal nicht immer. Dennoch wird versucht, so viel es geht, für die junge Generation zu tun.

Kleinstadt im Altenburger Land bekommt eigene App

Was mich zum Thema Digitalisierung bringt, welches ja seit Jahren schon auf den unterschiedlichsten Tischen liegt. Eine Kleinstadt im Altenburger Land ist nun zumindest mit einer Webseite dabei, eine andere bekommt eine eigene App. Super, auf jeden Fall passiert etwas.

Gasthof Großstöbnitz steht leer

Ebenfalls eines der großen Themen war in dieser Woche die Gastronomie in der Region. Es braucht einfach engagierte Menschen, die sich begeistern können und die sich etwas trauen. In Großstöbnitz ist leider niemand, der sich traut. Das macht mich traurig, da das schöne Haus, welches einmal mit viel Motivation zum Gasthaus eröffnet wurde, leer steht. Es gibt einfach nicht genügend Personal. Wo sind die Leute, die gern im Altenburger Land als Köche oder Servicepersonal arbeiten möchten? Es braucht viel mehr davon.

Elternbeiträge im Altenburger Land steigen

Und, zu Beginn des Jahres steigen auch viele Beiträge, die Menschen im Altenburger Land zahlen müssen. Da kann man drauf warten, dass zum Jahresbeginn die Rechnungen höher werden. Kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, denn 2024 ist ja noch lang und hat gerade erst begonnen. Januar ist vorbei, aber wer weiß, was noch alles auf die Region wartet.