Altenburg. Zwischen entstaubtem Kaffeefahrt-Konzept und montäglicher Exklusivität: Damit will die Altenburger Tourismus GmbH in diesem Jahr punkten.

  • Schmecktour mit Spielkarte als Premiere.
  • Genussreise in den Norden des Altenburger Landes.
  • Montags hat nicht mehr alles zu in Altenburg.

In Altenburg, der Stadt der Spielkarten, werden die Herzen von Freizeitabenteurern und Kulinarikfreunden höher schlagen. Am Sonntag, 10. März 2024, lädt die Altenburger Tourismus GmbH erstmals zur „Schmecktour mit Spielkarten“ ein.

Spiel und kulinarische Genüsse mit Leichtigkeit verknüpft

„Schmecktour mit Spielkarten“ ist ein kreatives Format, das die Leichtigkeit des Spiels mit den kulinarischen Genüssen der Region verknüpft. Von 11 bis 13 Uhr werden Teilnehmer eingeladen, die historische Altstadt auf spielerische Weise zu erkunden. Das Besondere: kleine kulinarische Kostproben werden die Sinne entlang des Weges verwöhnen. Im Mittelpunkt: Die Altenburger Skatkarte und was man mit ihr alles spielen kann. Da gemeinsames Knobeln hungrig macht, gibt es unterwegs ein kleines, mobiles Menü.

Aktuelle Nachrichten aus dem Altenburger Land

Was läge näher in der Spielkartenstadt Altenburg, als das Areal rund um den Marktplatz im wahrsten Sinne zu bespielen? In Begleitung einer leidenschaftlichen Spiele-Enthusiastin werden nicht nur spielkartenbegeisterte Familien, sondern auch ortsfremde Besucher eine fröhliche Alternative zum klassischen Sonntagsspaziergang finden. Die Route startet am Altenburger Spielkartenladen der Altenburger Tourismus GmbH am Markt 17 und webt ein Netz aus Spiel und Kulinarik durch die Stadt. Für diejenigen, die den Termin im März verpassen, bietet der 2. Juni eine zweite Chance auf dieses außergewöhnliche Ereignis.

Mit Café-Fahrt ab ins Braunkohlerevier im Norden des Altenburger Landes

Ein weiteres Highlight, nicht nur für Kaffeeliebhaber, ist die Premiere der „Café-Fahrt“ am 27. März 2024. Die Reisenden erwartet ein Streifzug durch die Nordregion des Altenburger Landes, angereichert mit Geschichte und Kohlegeschmack. Denn an Bord eines historischen Robur-Busses werden die Gäste auf eine Fahrt durch die Vergangenheit der Braunkohlereviere mitgenommen, während zwei Café-Stopps für das leibliche Wohl sorgen. Anstelle überkommener Verkaufsveranstaltungen kommen dabei Informationen zur regionalen Kohlegeschichte zum Tragen.

Ab April ist auch montags was los in Altenburg - dank einer Kooperation und öffentlichen Stadtführungen.
Ab April ist auch montags was los in Altenburg - dank einer Kooperation und öffentlichen Stadtführungen. © Funke Medien Thüringen | Maike Steuer

Zur Premiere am 27. März geht es in der Zeit von 14 bis 18 Uhr im historischen Robur-Bus vom Altenburger Theaterplatz nach Meuselwitz, wo direkt am Markt der erste Café-Stopp bei Linh Nguyen in ihrem Café „Glücksgefühl. Plants and Coffee“ wartet. Frisch gestärkt geht die Reise weiter über Kriebitzsch und Molbitz nach Oberzetzscha, der Heimat des kleinen Hofcafés von Maria Nitsch und ihren „Lieblingskuchen“. Neben reichlich Koffein und süßen Leckereien füttert Reiseführerin Maike Steuer die Gäste mit jeder Menge spannender Informationen zur Kohle und wo sie zu finden war.

Exklusive Einblicke in Altenburger Schätze

Jenseits der Sonntage und historischen Busfahrten gewährt Altenburg ab April auch montags einen exklusiven Einblick in seine Schätze. Während die Stadt an diesem Wochentag üblicherweise zur Ruhe kommt und viele Kulturinstitutionen geschlossen bleiben, erweitert eine öffentliche Stadtführung das Angebot für Entdecker.

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Wie alle öffentlichen Stadtführungen startet auch die Montagsvariante um 11 Uhr vor der Altenburger Tourismus GmbH am Markt 17. Rund zwei Stunden geht die Tour und gibt einen Überblick über die an Geschichten und architektonischen Kleinoden reiche, über 1000-jährige Stadt im Süden Leipzigs. Der Weg führt durch die Altenburger Altstadt mit ihren prächtigen Märkten, durch die Gassen des Viertels rund um die romanischen Roten Spitzen bis hinauf zur imposanten Schlossanlage der Wettiner Fürsten. Doch die Tour endet nicht im Schlosshof, weil das Schloss- und Spielkartenmuseum montags eigentlich seinen Ruhetag hat, sondern führt exklusiv für alle Teilnehmer der öffentlichen Stadtführung auch hinein mit einem exklusiven Blick in ausgesuchte Räume.

Ab 19. Mai ist dies ein Besuch in der Sonderausstellung des Hauses „Aus dem Dunkel der Vorzeit – Altenburgs prähistorische Sammlung in neuem Licht“, die die Forschungen und Sammlungen des Altenburger Gelehrten Ernst Amende aus dem 19. Jahrhundert neu entdeckt. Auf dem Weg zurück in die Altstadt kann, wer möchte, seine Altenburger Spielkarten im glücksbringenden Wasser des Skatbrunnens taufen.

Interaktiver Blick weit ins Land Thüringen

Kleiner Tipp: Auf dem Markt ist das Thüringenportal neben dem Renaissance-Rathaus geöffnet und bietet einen interaktiven Blick in das Land der Residenzen von Altenburg bis Eisenach. Das älteste Gasthaus der Stadt – Gesecus – ist gleich um die Ecke und lockt mit selbst gekochter Thüringer Küche. Ein Spaziergang am Nachmittag rund um den Großen Teich, in den Stadtwald oder durch die vielen Kleingärten entschleunigt einen gemütlich anregenden Tag. Für Familien ist der Inselzoo geöffnet und immer ein großes Vergnügen.

Cleveres Event dank fruchtbarer Kooperation

Die clever orchestrierten Events verdanken ihre Existenz der fruchtbaren Kooperation der Altenburger Tourismus GmbH, dem Tourismusverband Altenburger Land und dem Schloss- und Kulturbetrieb Residenzschloss Altenburg. Sie zeigen damit exemplarisch auf, wie Tradition und Innovation, Geschichte und Genuss im Einklang eine ganz neue Erlebniskultur entstehen lassen.

Infos und Buchung der Veranstaltungen 2024 finden Interessierte auch unter www.altenburger-originale.de