Altenburger Land. Telefonanrufer geben sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes aus. Polizei meldet noch mehr Vergehen, die sie in Atem gehalten hat.

Unbekannte geben sich als Beschäftigte des Gesundheitsamtes aus

Unbekannte geben sich aktuell in Telefongesprächen mit Einwohnern des Altenburger Landes als Beschäftigte des Gesundheitsamtes des Landratsamtes aus. Abgesehen haben sie es offenbar auf die Sozialdaten der Angerufenen, wie etwa die Zugehörigkeit zur Krankenkasse und die Versicherungsnummer. Sie fragen gezielt danach. Die ersten Fälle dieser offensichtlichen Betrugsmasche wurden der Kreisbehörde Ende vergangener Woche gemeldet. Das Landratsamt hat nun die Polizei eingeschaltet und stellt klar: „Diese Anrufe kommen keinesfalls aus dem Gesundheitsamt oder einem anderen Bereich der Kreisverwaltung“, so Sprecherin Jana Fuchs auf Nachfrage dieser Zeitung. Die Kreisbehörde und die Polizei appellieren, keinesfalls persönliche Daten am Telefon preiszugeben.

LKW-Fahrer erheblich unter Alkohol

Am Samstagmittag fanden Beamte der Polizeiinspektion Altenburger Land auf der Straße zwischen Klausa und Garbus einen verunglückten LKW Peugeot. Der Fahrzeugführer befand sich noch vor Ort und stand - wie sich schnell herausstellte - erheblich unter Alkohol. Die Polizei vermutet, dass der Mann in diesem Zustand auch den Laster gefahren hat und den Unfall verursachte. Ein Atemalkoholtest ergab immerhin 2,69 Promille, eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet.

Keine Fahrerlaubnis, falsche Kennzeichentafeln und betrunken Unfall verursacht

Ein verunglückter PKW VW wurde am frühen Sonntagmorgen der Rettungsleitstelle gemeldet. Der Fahrzeugführer hatte in Zehma die Kontrolle über seinen Wagen verloren und war in dem Dorf gegen einen Zaun und eine weitere Grundstücksumfriedung gefahren. Die Polizei spricht von mehreren tausend Euro Sachschaden, den der Mann mit seinem Auto dabei versursacht haben soll. Der VW-Fahrer war beim Eintreffen der Polizei nicht mehr da, konnte aber in der Nähe ausfindig gemacht werden. Er war betrunken, ein Atemalkoholtest ergab 1,67 Promille. Aber nicht nur aus diesem Grund war der 17-Jährige von der Unfallstelle geflohen. Er hatte auch keine gültige Fahrerlaubnis dabei. Dafür war sein Fahrzeug außer Betrieb gesetzt und mit Kennzeichentafeln versehen, die nicht für sein Auto ausgegeben worden waren. Der junge Mann muss sich nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Kennzeichenmissbrauch, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie gegen die Abgabenordnung verantworten.

Aktuelle Nachrichten aus dem Altenburger Land

Haftbefehl abgewendet - und schon gibt es neuen Ärger

Bei der Vollstreckung eines Haftbefehls fanden Polizeibeamte bei einem 23-Jährigen in der Erich-Mäder-Straße in Altenburg Betäubungsmittel. Der junge Mann konnte durch eine Geldzahlung den Haftbefehl bei dieser Gelegenheit zwar noch abwenden. Allerdings muss er sich nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.