Altenburger Land. Schon über 3000 Besucher: Im Altenburger Land das Geheimnis der 1000-jährigen Eiche und ihres berühmten Grabes lüften. Sonderschau verlängert.

  • Bis wann die Sonderschau noch läuft.
  • Was Ostern auf Burg Posterstein los ist.
  • Was man online erleben kann.

Die Sonderschau „Der Mann unter der 1000-jährigen Eiche“ haben seit ihrer Eröffnung Ende Januar inzwischen über 3000 Besucherinnen und Besucher gesehen. Der Umgang mit alten Bäumen interessiert, inspiriert und begeistert. Daher zeigt das Museum Burg Posterstein die Ausstellung nun auch länger als geplant, und zwar bis 4. August.

Die nächste Sonderschau „Schlag um Schlag – Die Burg als Gerichtsort“ startet trotzdem am 12. Mai. Sie ist Teil einer zweiteiligen Ausstellungsreihe zur Burggeschichte.

In der geschmückten Burg auf Entdeckungsreise gehen

Noch bis zum 7. April läuft im Museum Burg Posterstein außerdem ganztägig das Osterferien-Rätsel: Warum gibt es Ostereier? Wie wäre es also mit einem Osterspaziergang von der 1000-jährigen Eiche in Nöbdenitz über den idyllischen Sprotte-Erlebnis-Pfad zur Burg Posterstein? Die Burg Posterstein ist österlich geschmückt und wer genau in die Ausstellungsräume schaut, entdeckt auch viele in verschiedenen Techniken bunt gestaltete Ostereier.

Für Ferien-Kinder gibt es ein Osterferien-Rätsel: Denn in der ganzen Burg Posterstein verstecken sich spannende Informationen und Hintergründe rund ums altbekannte Osterei. Seit wann werden Ostereier versteckt? Und bringt die Eier überall der Hase? Für das Ferien-Rätsel braucht es keine Voranmeldung – kommen Sie einfach während der Öffnungszeiten des Museums vorbei.

Mit einem Mann in ihren Wurzeln ist die Nöbdenitzer Eiche einzigartig

Ursprünglich sollte sie am 1. Mai enden, jetzt läuft sie bis zum 4. August: die Postersteiner Sonderschau „Der Mann unter der 1000-jährigen Eiche – Über den Umgang mit faszinierenden Baumdenkmalen“. Egal, ob sie nun 1000 Jahre alt ist oder noch nicht ganz, die Nöbdenitzer Eiche, mit dem Grab eines Ministers in den Wurzeln, ist sie einzigartig. Die nun verlängerte Sonderschau stellt den Sachsen-Gotha-Altenburgischen Minister Hans Wilhelm von Thümmel und sein Grab unter der 1000-jährigen Eiche in Nöbdenitz vor. Darüber hinaus geht es um die Frage: Was braucht es, damit Bäume heute noch so alt werden können?

Museumsmitarbeiterin Marlene Hofmann neben einem Foto der legendären Grabeiche von Nöbdenitz. Am Osterwochenende gibt es viel zu entdecken auf der Burg.
Museumsmitarbeiterin Marlene Hofmann neben einem Foto der legendären Grabeiche von Nöbdenitz. Am Osterwochenende gibt es viel zu entdecken auf der Burg. © Ulrike Merkel | Ulrike Merkel

Eine Bildergalerie erzählt die Geschichten von 39 beeindruckenden Eichen aus ganz Europa – darunter aus Frankreich, England, Dänemark, Schweden, Polen und Tschechien. Dafür stellten dem Museum Burg Posterstein über 40 engagierte Baum-Liebhaber Fotos und Informationen zur Verfügung, darunter Forstwissenschaftler, Künstler, Vereine, Museumskollegen, Touristiker und Fotografen.

Aktuelle Nachrichten aus dem Altenburger Land

Aufgrund der Internationalität der Eichen und der Kooperationspartner ist die Ausstellung zweisprachig, auf Deutsch und Englisch. Zur Ausstellung erscheint eine aktualisierte Neuauflage der vergriffenen Thümmel-Biografie von 2016. Die Sonderschau begleitet eine digitale Ausstellung unter burg-posterstein.de/baumdenkmale